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Prompting in 2025

Prompting in 2025

Sven Sven
#Prompts #KI #Fehler

Viele Nutzer behandeln KI wie eine Suchmaschine – doch das ist ein grundsätzliches Missverständnis. KI ist keine Suchmaschine, sondern Mustererkennung auf einem festen Datensatz. Wer das versteht, schreibt bessere Prompts.

Was einen guten Prompt ausmacht

Ein guter Prompt liefert der KI genügend Kontext und eine klare Struktur. Bewährt hat sich das folgende Schema:

  • Persona: In welcher Rolle soll die KI antworten? (z. B. „Du bist ein erfahrener Marketingexperte.“)
  • Aufgabe: Was genau soll die KI tun?
  • Kontext: Welche Hintergrundinformationen sind relevant?
  • Format: In welcher Form soll die Antwort erfolgen? (z. B. Tabelle, Stichpunkte, Fließtext)

Häufige Fehler

Die meisten Fehler beim Prompting lassen sich auf zwei Ursachen zurückführen:

  • Zu kurze Prompts: Ein einzelner Satz liefert selten die gewünschte Qualität. Mehr Kontext führt zu besseren Ergebnissen.
  • Zu vage Formulierungen: „Schreib mir was über Marketing“ ist weniger hilfreich als „Erstelle eine Liste mit 5 konkreten Maßnahmen zur Steigerung der Markenbekanntheit für ein B2B-Unternehmen im Maschinenbau.“

Iterativ arbeiten

Ein Prompt ist selten von Anfang an perfekt. Gute Ergebnisse entstehen durch Iteration: Prompt formulieren, Ergebnis prüfen, Prompt verfeinern. Nutzen Sie die KI selbst als Assistenten für die Prompt-Erstellung – sie kann helfen, Ihre Anfragen zu präzisieren und zu strukturieren.

Wer diese Grundlagen beherrscht, holt deutlich mehr aus KI-Anwendungen heraus – unabhängig davon, welches Modell im Hintergrund arbeitet.

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